Swissquote vs. Saxo vs. YUH – Ein Brokervergleich

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  • Beitrag zuletzt geändert am:Mai 11, 2024

Inhalt Brokervergleich

Swissquote, Saxo, DEGIRO oder YUH? – Meine Erfahrungen

Meine verschiedenen Broker

Ich habe viele verschiedene Schweizer und internationale Broker ausprobiert, Depots eröffnet und einige Monate getestet. Bei einigen Anbietern bin ich geblieben. Diese stelle ich in diesem Brokervergleich vor. Ein aktives Depot habe ich bei Swissquote und Saxo. Im Brokervergleich berücksichtige ich auch YUHDegiro* und Neon Invest und teile, wann ich welchen Broker am besten finde.

Jeder Broker hat andere Vor- und Nachteile und die Depots können für unterschiedliche Dinge (oder Strategien) verwendet werden. Ich kann die verschiedenen Depots auch für verschieden Bedürfnisse empfehlen. Für Investorinnen, die langfristig viel Geld anlegen möchten oder für Einsteigerinnen, die einfach mal einen Fuss in die Finanzwelt setzen möchten.

Daneben habe ich auch eine Reihe von Robo-Advisor getestet. Robo-Advisor können eine Alternative sein, wenn du den Aufwand so gering wie möglich halten möchtest.

Swissquote – die Gebühren: was oft nicht erwähnt wird

Swissquote ist der Marktführer in der Schweiz für den Handel mit Wertpapieren. Swissquote bietet eine App, die stabil läuft und eine Desktop-Version für den Handel, die sehr viele Möglichkeiten bietet. Ich bin seit Anfang meiner Finanzreise bei Swissquote und nutze vor allem die App sehr gerne. Der Kundendienst funktioniert einwandfrei und ist immer freundlich.

Wo ist dann der Haken? Das alles hat seinen Preis. Hier geht es mir noch nicht mal um die hohen Tradinggebühren, die für Trades mit Aktien bis CHF 2000.- bei rund CHF 20.- liegen und für ETFs bei CHF 9.-, hier geht es mir um die Depotgebühren. Quartalsweise werden, je nachdem wie viel Geld du im Depot hast, zwischen CHF 20.- und CHF 50.- fällig. Die Depotgebühren betragen 0.025% pro Quartal plus Mehrwertsteuer, aber eben mindestens CHF 20.-.

Ein Beispiel: Wenn dein Depot nun rund CHF 8000.- ist, was schon ein ordentlicher Betrag ist zum Einsteigen, komme folgende Kosten im ersten Jahr auf dich zu:

4x Transaktionsgebühren (Handel von CHF 2000.-) à CHF 20.-
4x Depotgebühren à CHF 20.-

Du bist also bei rund CHF 160.- an Gebühren, bei einem Vermögen von CHF 8000.-. Klar, kannst du für die Käufe die Trading Credits nutzen, die überall angeboten werden (meiner ist MKT_MISSFINANCE), es bleiben jedoch die jährlichen Kosten von mind. CHF 80.- für die Depotgebühren, die bei einem kleineren Depot einen schönen Teil der Erträge aus Dividenden (wenn denn Dividendentitel gewählt wurden) wegfressen. Nehmen wir an, es sind alles Dividendentitel im Depot, die durchschnittlich 2% Dividende pro Jahr auszahlen. Du erhältst also CHF 104.- (nach Abzug der Verrechnungssteuer) auf dein Depot ausbezahlt. Davon gehen CHF 86.16 an Swissquote für die Depotgebühren inkl. Mehrwertsteuer.

Vorteile:

  • Marktführer in der Schweiz
  • Renommierter Anbieter mit guter Infrastruktur
  • Gut funktionierender Kundendienst
  • Relativ hohe Kosten, aber immer noch günstiger als normale Banken 

Nachteile:

  • Hohe Kosten
  • Hohe Tradinggebühren und Depotgebühren
  • Kein Demo-Account

Mein Fazit zu Swissquote

Swissquote lohnt sich, für grössere Investitionen und Depots mit einem grösseren Volumen. Dein Geld liegt in der Schweiz, bei einem renommierten Anbieter mit guter Infrastruktur. Auch die jährliche Steuererklärung ist mit dem steuerkonformen Auszug von Swissquote ganz einfach. Dieser kostet zwar CHF 100.- extra, spart aber enorm Zeit und Nerven. Ich habe mein Hauptdepot bei Swissquote und bin zufrieden. 

Für Trades mit kleineren Beträgen nutze ich aber lieber andere Anbieter, da die Gebühren einfach zu hoch sind.

Ich sage immer, dass es beim Investieren wichtig ist, anzufangen. Man sammelt Erfahrung und beginnt zu verstehen, wie es funktioniert. Das geht auch mit kleinen Beträgen sehr gut. Du kannst ein Depot eröffnen und mit CHF 500.- erste Schritte wagen. Im schlimmsten Fall ist ein Totalverlust bei diesem Betrag verkraftbar. Dies geht aber bei Swissquote wegen den hohen Gebühren nicht. Deshalb habe ich Alternativen zu Swissquote getestet.

Welche Anbieter sind Alternativen zu Swissquote?

Eines vorneweg, in der Schweiz gab es sehr lange keine bessere oder günstigere Alternative. Es gab keine direkten Konkurrenten, die preislich mithalten konnten und ein ähnlich umfassendes Angebot hatten. Das hat sich jetzt geändert!

Einerseits ist YUH eine Möglichkeit kostenlos ein Depot zu eröffnen und erste Schritte zu wagen. Yuh ist ein Projekt von Swissquote und Postfinance. Ich habe einen ausführlichen Erfahrungsbericht über YUH geschrieben. YUH bietet sehr viel, ist jedoch vom Angebot her ziemlich eingeschränkt.

2024 hat die Saxo Bank mit einer massiven Gebührensenkung Swissquotes Markführerschaft angegriffen. Saxo bietet eine umfassende Trading Plattform mit einer grossen Produktpalette und günstigen Konditionen.

Auch im Ausland gibt es gute und vor allem extrem preisewerte Optionen, die für Schweizerinnen verfügbar sind. Ich habe verschiedene Depots getestet und habe ein Depot bei DEGIRO, dass ich einge Jahre als Zockerdepot genutzt habe. Inzwischen sehe ich von solchen Spielerein ab und deshalb nutze ich das Degiro nicht mehr aktiv.

Es gibt im Ausland sehr viele Depotanbieter, die mit Preisen von bis zu 0 Euro pro Trade werben. Ich habe Interactive Brokers, etoro und DEGIRO* getestet. Nicht alle ausländischen Broker nehmen Schweizer Kundinnen an.

YUH im Brokervergleich - Die Alternative zu Swissquote?

YUH ist eine Kooperation von Swissquote und Postfinance. Mit einem farbenfrohen und sehr verspielten Design wird vor allem eine junge Zielgruppe angesprochen. Die Absicht von Swissquote, hier einen neuen Markt zu erobern ist klar ersichtlich.

Gleichzeitig ist somit auch klar, dass YUH keine komplette Alternative zu Swissquote ist. Dies weil die Produktpalette stark eingeschränkt ist. Trotzdem kann YUH eine Möglichkeit sein, die hohen Gebühren von Swissquote zu umgehen und das Geld bei einer Schweizer Bank zu haben.

YUH bietet nämlich viel: Du kannst bezahlen, investieren, vorsorgen und sparen. Die Konditionen sind dabei attraktiv:

  • Keine Kontogebühren
  • Keine Depotgebühren
  • Keine Gebühren für SEPA-Zahlungen
  • Kostenlose Mastercard
  • Keine Transaktionsgebühren bei 12 Währungen
  • 1 kostenloser Bargeldbezug pro Woche
  • Kostenloser Geldtransfer
  • E-Bill

Mehr zum Angebot von Yuh findest du im ausführlichen Yuh Erfahrungsbericht.

Vorteile:

  • Schweizer Bank
  • Kostengünstigere Alternative zu Swissquote
  • Keine Konto- oder Depotgebühren
  • Intuitive Bedienung

Nachteile:

  • Eingeschränkte Produktpalette
  • Teuer für grosse Handelsvolumen
  • Nur über App verfügbar
  • Keine Eintragungen im Aktienregister möglich

Yuh vs. Swissquote

Da Yuh teilweise im Besitz von Swissquote ist, ist verständlich, dass Yuh keine zu direkte Konkurrenz werden soll. Im Vergleich zu Swissquote ist die App viel einfacher zu bedienen, für Investitionen mit kleineren Beträgen deutlich günstiger und bietet nebst den Trading-Möglichkeiten auch alle anderen Bankgeschäfte, die man im Alltag braucht.

Für einen Vermögensaufbau mit dem Ziel, ein grosses Depot zu erreichen (ich denke da an mehr als CHF 100’000), reicht aber die Produktpalette meiner Meinung nach nicht aus. Aktuell bietet Yuh nicht ganz 30 ETFs und 200 der grössten Aktien. Besonders bei den ETFs bräuchte es für mich mehr Auswahl, um eine echte Alternative zu Swissquote zu sein. Einsteigerinnen und Einsteiger können aber auch gut über diesen Punkte hinwegsehen, da die Auswahl für sie ausreichend sein kann.

Saxo als Alternative zu Swissquote

Die Saxo Bank ist ein etablierter Player auf dem Schweizer Markt, bisher bekam das Angebot aber wenig Beachtung. Das hat sich per Anfang 2024 geändert, als Saxo die Gebühren massiv reduziert hat und nun die günstigste Schweizer Handelsplattform mit vollumfänglichen Angebot ist.

Mehr Informationen findest du in meinem ausführlichen Saxo Bank Erfahrungsbericht.

Saxo teilt die Kundschaft in Classic, Platinum und VIP ein. Ab CHF 250’000 im Depot bekommt man den Platinum-Status und ab CHF 1 Million den VIP-Status. Es gibt Mindesteinzahlung bei Saxo. Bei der Kontoeröffnung bekommt man den Status Classic.

Die Depotgebühren sind von diesem Status abhängig:

  • 0,22% für Classic-Kunden
  • 0,14% für Platinum-Kunden
  • 0,12% für VIP-Kunden

Maximal betragen die Depotgebühren bei Saxo für alle Kunden CHF 10.- pro Monat. Das heisst, dass die Depotgebühr auf CHF 120.- (zuzüglich Mehrwertsteuer) gedeckelt ist. Zum Vergleich: Swissquote deckelt die Depotgebühr bei CHF 200.- (zzgl. MwSt.).

Besonders günstig ist bei Saxo der Handel mit amerikanischen und europäischen Aktien und ETFs aber auch Schweizer Wertpapiere können preiswert gekauft werden. Auch hier hängen die Gebühren vom dem Status ab. Ich gehe bei den folgenden Preisbeispielen vom Classic-Status aus:

  • Handel mit Schweizer Aktien oder ETFs: 0,08%, mindestens CHF 3.-
  • Handel mit europäischen Aktien oder ETFs: 0,08%, mindestens EUR 3.-
  • Handel mit amerikanischen Aktien oder ETFs: 0,08%, mindestens USD 1.-

Auch bei den Währungen ist Saxo günstiger als viele andere Anbieter: Die Währungsumrechnungsgebühr ist 0,25%.

Saxo ist ein dänisches Unternehmen und verfügt über eine Schweizer Bankenlizenz und Büros mit telefonischem Kundendienst in Zürich. Die Plattform kann über eine Desktop-Version oder per App erreicht werden. Es gibt die Optionen SaxoTraderGO für alle normalen Börsengeschäfte und für die erfahrenen Trader gibt es SaxoTraderPRO.

Tipp: Bei der Eröffnung eines Depots bei Saxo mit diesem Link bekommst du CHF 200.- Credits für deine Transaktionsgebühren geschenkt.*

Vorteile:

  • Günstigste Schweizer Handelsplattform
  • Hat ein vollumfängliches Angebot
  • Keine Mindestdepotgebühr

Nachteile:

  • Keine Sparpläne
  • Keine Eintragungen im Aktienregister möglich

Fazit Saxo vs. Swissquote

Saxo bringt den Platzhirsch Swissquote mit diesen neuen Gebühren definitiv ins Schwitzen! Die Preisanpassung von Saxo rüttelt an den marktüblichen Gebühren in der Schweiz und bietet ein attraktives Angebot sowohl für die, die oft Handeln, als auch für Neulinge, die gerne mit kleineren Beträgen erste Schritte wagen möchten. Ein grosser Vorteil gegenüber Swissquote ist für Einsteigerinnen, dass es keine Mindestdepotgebühr gibt.

Besonders freut mich, dass die Inaktivitätsgebühren abgeschafft wurden. Die Depot- und Transaktionensgebühren sind bei Saxo nun äusserst attraktiv und machen es möglich, auch mit kleinen Beträgen mit vernünftigen Konditionen auf ein vollumfängliches Angebot zuzugreifen. Ideal für Einsteigerinnen und Einsteiger, die langfristig ein grösseres Vermögen aufbauen möchten.

Für mich hat Saxo nun definitiv ein Angebot, dass man sich anschauen muss. Mein Konto habe ich eröffnet. Sobald ich erste Erfahrungen gesammelt habe, werde ich diesen Bericht updaten.

Degiro als Alternative zu Swissquote

Ich habe mein Depot bei DEGIRO* nun seit einigen Jahren und nutze es nur noch sehr selten. Ich muss ehrlich sagen, dass seit der Markteinführung von YUH und Saxo echte Schweizer Konkurrenz besteht. Preislich ist YUH ebenfalls sehr interessant, bietet aber leider nicht das gleich umfassende Angebot wie Degiro. Dafür liegt dein Geld in der Schweiz, bei einer Schweizer Bank. Bei Saxo ist das Angebot sehr umfangreich und die Gebühren wurden massiv gesenkt.

Meine Erfahrung mit Degiro ist, dass die App schnell, stabil und unkompliziert ist. Auch auf dem Computer funktioniert alles reibungslos. Die Gebühren von DEGIRO sind sehr niedrig und machen den Broker zu einer super Option für alle, die mit niedrigen Beträgen einsteigen möchten. DEGIRO erhebt keine Depotgebühren. Die Gebühren auf den Handel mit US-Aktien sind sehr gering (1 EUR) und 200 ETFs können provisionsfrei (mit 1 € Bearbeitungsgebühr) oder für 1-2 EUR bespart werden. Es entstehen zusätzlich Währungsumrechnungskosten. Ein Handel mit Schweizer Aktien kostet CHF 5.- plus die Abwicklungsgebühr von 1 EUR. Erfahrungsgemäss sind die Gebühren tatsächlich sehr tief. 

Die Kontoeröffnung war komplett digital und lief ganz unkompliziert.  Leider hat es danach lange gedauert, bis ich von Degiro gehört habe. Der Kundenservice ist schriftlich erreichbar, jedoch habe ich keine oder nur verzögert antworten bekommen. Wenn ich Geld zu Degiro überweise, kommt es innert 2-3 Tagen an.

Vorteile:

  • Umfangreiches Angebot
  • Niedrige Gebühren
  • Keine Depotgebühren

Nachteile:

  • Kein Schweizer Anbieter
  • Kundendienst ist nur schriftlich zu erreichen
  • Keine Eintragungen im Aktienregister möglich
  • Einzahlungen sind nur in CHF möglich

DEGIRO im Brokervergleich - Häufige Fragen zur Alternative zu Swissquote

Ich habe das Basic-Profil gewählt. DEGIRO bietet noch zwei weitere Optionen: Active und Trader. Beides benötige ich nicht, denn was ich in meinem Profil nicht geboten bekommen, brauche ich nicht (kein Handel mit Optionen, Futures, kein Margin-Trading, Short gehen nicht möglich).

Wenn du Geld auf dein Depot überweist, kannst du das nur von einem Konto machen, dass auf deinen Namen läuft und nur in Schweizer Franken. DEGIRO wechselt dann die CHF für dich, falls du ausländische Aktien oder ETFs kaufst. DEGIRO* akzeptiert keine Überweisungen von Anbietern wie Revolut oder WISE. Falls du oft ausländische Währungen hast, wären Saxo oder YUH bessere Varianten, weil du da automatisch Währungskonten hast.

Nach der Fusion mit der deutschen flatex Bank, hat DEGIRO nun eine deutsche Bankenlizenz mit einer Einlagensicherung von EUR 100’000.- (Wertpapier zählen in der EU, wie in der Schweiz, als Sondervermögen und sind somit separat geschützt).

Mein Fazit zu DEGIRO

Ich habe DEGIRO* als Zockerdepot genutzt.  Für Anfängerinnen ist Degiro nach wie vor eine Option und man kann mit kleinen Beträgen starten. Da DEGIRO keine Depotgebühren erhebt und sehr tiefe Transaktionskosten hat, lohnt sich das Investieren ab CHF 1.-. Auch mit kleinen Beträgen profitierst du vom Zinseszins-Effekt und die Dividenden verschwinden nicht für Depotgebühren. Mein Hauptdepot, auf dem auch mehr Geld liegt, bleibt in der Schweiz bei Swissquote, dafür bezahle ich aber auch höhere Gebühren.

Saxo, YUH und Neon Invest sind für mich die direktere Konkurrenz zu Degiro als Swissquote, da bei diesen Schweizer Anbietern auch mit kleinen Beträgen günstig gehandelt werden kann. Aufgrund dieser neuen Player ist ein Konto im Ausland bei Degiro für mich nicht mehr nötig. Saxo oder Yuh sind gute Alternativen.

Degiro bietet übrigens sehr oft die Rückerstattung der Tradingkosten von bis zu CHF 100.- für Neukundinnen an. Details und Bedingungen der Aktion findest du beim Registierungsprozess*.

YUH vs. Swissquote vs. Saxo

Alle drei Anbieter haben eine Schweizer Bankenlizenz. Während Swissquote während Jahren der unumstrittene Marktführer war, hat Saxo mit der letzten Senkung der Gebühren massiv aufgeholt. YUH ist zwar eine spannende Alternative, jedoch ist die Produktpalette stark eingeschränkt. Saxo ist ein vollumfassender Player und ermöglicht den Zugang zu einer grossen Auswahl an Investitionen zum kleinen Preis, was Saxo auf fürs Investieren mit kleineren Beträgen spannend macht.

Bei YUH bezahlst du immer 0.5% Gebühren auf deine Transaktion. Das ist bei tieferen Beträgen attraktiv, bei höheren ist Swissquote aber plötzlich attraktiver und Saxo natürlich nochmals deutlich günstiger.

Der Vergleich zwischen YUH und Swissquote ist einfach: Die App von YUH ist einfacher zu bedienen und übersichtlicher. YUH bietet aber nur wenige ETFs an und nur ausgewählte Aktien. Die Auswahl an Kryptos ist ziemlich gross. Swissquote bietet fast das ganze Universum an Anlageprodukten an. Jedoch hat das seinen Preis: Swissquote ist erheblich teuerer als YUH. YUH ist im Gegensatz zu Swissquote als Kontolösung gedacht. Du kannst die kostenlose Mastercard für Zahlungen nutzen und hast E-Bill. Zwar holt Swissquote in diesem Bereich auf, jedoch ist es bei YUH viel flüssiger in der App integriert.

YUH arbeitet stetig an neuen Features und hat die anderen Schweizer Anbieter bei zwei Punkten abgehängt: YUH bietet nämlich Sparpläne und fractional trading. Beim fractional trading kannst du Bruchstücke von Aktien kaufen.

Brokervergleich: Häufige Fragen zu Swissquote, Saxo, YUH, DEGIRO und Neon Invest

Ich persönlich würde sagen, wenn dein Depot grösser als CHF 20’000.- ist. Dies ist natürlich nur ein Richtwert und kannst du am Anfang auch als Ziel sehen. Ab diesem Betrag sind die Kosten bei Swissquote prozentual gesehen nicht mehr so hoch. Die Depotgebühren fressen nicht mehr deine ganzen Dividenden weg. Wenn du von Anfang an planst, ein ordentliches Depot aufzubauen, lohnt sich Swissquote von Anfang an, weil ein Umzug deines Depots von einem Anbieter zum anderen kostet und etwas mühselig ist.

Nein, das geht momentan nur bei Swissquote. Wenn du also eine Sachdividende möchtest, dann geht das nur über Swissquote.

Ich persönlich finde die eingeschränkte Auswahl von Aktien und ETFs der grösste Nachteil. Aktuell sind ca. 270 Aktien und nur rund 30 ETFs handelbar.

Neon Invest kann eine Alternative zu Swissquote sein. Es ist deutlich günstiger, bietet aber (noch?) nicht die gleichen Funktionen. Die Produktpalette ist zwar grösser als bei YUH aber ebenfalls eingeschränkt. Es sind auch keine verschiedenen Auftragsarten möglich. Dafür sind die Gebühren von 0,5-1% pro Transaktion günstig und es wird keine Depotgebühr verrechnet.

Mit dem Code “missfinance” bekommst du bei Neon CHF 10.- Startguthaben geschenkt!*

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Dieser Beitrag hat 52 Kommentare

  1. Igor

    Hallo Angela
    Vielen Dank für deinen Beitrag!
    Was passiert wenn ich ETF’s bei z.B. Degiro habe, und diese Konkurs geht?
    Gehören die ETF’s dann immer noch mir? Wo “steht eingetragen”, dass die mir gehören? – beim Broker (Degiro) oder der Börse? Ist nur mein CHF Depot demensprechend bis 100’000.- CHF gesichert?

    Vielen Dank!

    1. Angela

      Hallo Igor
      ETF sind Sachvermögen und gehören bei einem Konkurs dir. Das ist nicht eine Regelung von Degiro, sondern in Deutschland (wo Degiro die Bankenlizenz hat) so, wie auch in der Schweiz. Dein Barvermögen ist bei Degiro bis EUR 100’000 unter deutschem Bankenrecht gesichert.

  2. Palomi

    Liebe Angela
    Durch den Newsletter bin ich auf Deinen Bericht gestossen. Ich habe bereits bei YUH ein Konto und bin bereits mit kleinem Taschengeld dabei etwas zu investieren, gebe Dir absolut recht mit der Einschränkung der Auswahl. Swissquote ist derzeit für mich keine Option und ich würde neben YUH jetzt noch ein Degiro Konto eröffnen.
    Meine Frage an Dich, kann man mit 0 starten und mit monatlichen Sparplänen in Degiro anlegen oder empfiehlst Du eher einen höheren einmal Betrag und dann Sparplan? Vielen Dank für Dein Feedback.

  3. Franz

    Hoi Angela
    Kann man über Degiro in einen SMI und SPI ETF investieren? Ich finde darüber einfach keine Information.

    Grüsse Franz

    1. Angela

      Hallo Pascal
      Ich habe es kurz mit dem SPI ETF CH0237935652 gestestet und dieser kann bei Degiro gehandelt werden.

  4. Federico

    Hallo Angela
    Sehr interessante Ausführungen – danke.
    Ich investiere hauptsächlich ins USD und EUR. Mit einem CHF Konto bei Degiro würden dann jeweils noch 0.25% Fremdwährungsgebühren für jeden Trade hinzukommen korrekt?
    Die ins USD gewechselten CHF können dann bei einem Verkauf von USD Aktien nicht wie bei Yuhh auf einem USD Konto “parkiert” werden oder? Lg

    1. Angela

      Hallo Federico
      Ja genau. Leider bietet Degiro keine Währungskonten an und man kann auch nur CHF einzahlen. Es gibt nur das eine Konto in CHF, da landen auch alle Dividenden.

  5. Kevin

    Hallo Angela
    Danke dir vielmals für diesen extrem informativen Artikel. Nicht nur diese all deine Artikel zu Sparplänen, der goldenen 50-30-20 Regel usw. sind extrem gut und nachvollziehbar geschrieben. Ich beschäftige mich ebenfalls schon seit längerer Zeit mit einer nachhaltigen und diversen Investitionsstrategie. Bisher habe ich mich für Yuh entschieden, weil ich monatlich jeweils ca. CHF500 in diverse ETFs und ab und an in verschiedenste Aktien investiere. Mittlerweile habe ich bald 15 angespart damit. Du meintest ja, dass du ab einem Betrag von CHF20K Swissquote empfehlen würdest. Dort würdest du dann allerdings Geld ansparen und aufgrund der höheren Transaktionsgebühren dann jeweils CHF1K in einen ETF investieren. Da ich langfristig weiterhin monatlich einen gewissen Betrag in ETFs investieren will, würde sich für mich einen Wechsel zu Swissquote anbieten. Weisst du wie hoch die Wechselgebühren sind? Würdest du den Wechsel bereits jetzt oder dann ab den 20K Investment vollziehen? Auf einem kleineren Anbieter wie Yuh würdest du dann weiterhin bleiben um kleine Trades zu vollziehen.

    Was mir nicht ganz klar ersichtlich ist, was ist der Nachteil wenn man sich auf Yuh einen grossen Betrag anspart, bei einzelnen Aktienwerten von über CHF1000 dann wohl die relativ hohen Transaktionsgebühren nehme ich an.

    Liebe Grüsse und Danke vielmals für dein Feedback

    1. Angela

      Hallo Kevin
      Vielen Dank für das tolle Feedback, genau das ist meine Ziel: verständliches Finanzwissen.
      Das mit den Gebühren bezieht sich wie du von dir schon angetönt auf die Höhe. Besonders wenn man auch im Kopf behält, dass man Titel auch irgendwann verkauft und sie bis dahin hoffentlich einen ordentlichen Betrag erreicht haben. Da sind dann die Pauschalgebühren von Swissquote günstiger, als die Gebühren von YUH, die keine Grenze nach oben kennen. Deshalb das Fazit, für kleinere Trades YUH und für das grosse Vermögen, wo wenig Bewegung drin ist, Swissquote. Bisher ist ein unkomplizierter Wechsel zwischen YUH und Swissquote leider nicht möglich. Ich habe gerade nochmals in den AGBs nachgeschaut. Bei CHF 1000.- ist der Vorteil von Swissquote noch nicht so ersichtlich aber wenn du irgendwann mit CHF 9000 handelst, ist die Gebühr von Swissquote mit CHF 30.- (plus Steuern) dann günstiger. Man kann eine Strategie mit zwei Anbietern fahren. Das sehe ich als Vorteil, wenn man zwei verschiedene Strategien hat. Beispielsweise beim günstigen Anbieter das Depot mit Spielgeld, wo man etwas mehr wagt und öfters handelt.
      Liebe Grüsse
      Angela

  6. Sylvi

    Liebe Angela

    Herzligge Dangg für dini schnelli Antwort.
    Das werd ich gern versuche,

    Liebi Griess
    Sylvi

  7. Sylvi

    Liebe Angela
    Auch ich kann mich den Komplimenten nur anschliessen, Danke das du all dein Wissen mit uns teilst 🙂
    Ich möchte daher auch gerne eine Frage an dich stellen und würd mich sehr freuen, wenn du mir helfen kannst.
    Ich habe noch vom vergangenen AG Aktien bei EquatePlus liegen und würde diese gerne dort weg transferieren.
    Hast du Erfahrung mit Aktien Transfers, sprich von einem Online Konto wie EquatePlus zu YUH?
    Ich tue mich echt schwer mit all den “Rechtliche Hinweise & Dokumente” bei YUH. Frage mich, ob ich bei denen erst das OK einholen müsste, bevor man den Transfer einleitet und es auch gar nicht sicher ist, ob sie zustimmen…?
    Freue mich über eine Experten Meinung deinerseits.
    Merci vielmols für jeden Tipp & LG, sylvi

    1. Angela

      Liebe Sylvi
      Danke für das schöne Feedback! Leider kenne ich EquatePlus nicht. Grundsätzlich würde ich zuerst dort und dann bei YUH anfragen, ob und wie es geht. Meistens muss man sich dazu früher oder später sowieso an den Kundendienst wenden.

  8. Sina

    Liebe Angela,
    Danke vielmals für diesen Beitrag! Ich stehe noch ganz am Anfang und habe viele Fragen. Ein Freund hat mir dann Fixed Incomes empfohlen und eine Dividendenstrategie zu fahren. Ist das mit DEGIRO überhaupt möglich wenn man bei den Aktien nicht eingetragen wird?
    Liebe Grüsse

    1. Angela

      Liebe Sina
      Dividenden bekommst du auch, wenn die Aktie nicht eingetragen ist. Zur erwähnten Strategie kann ich nicht viel sagen ausser, dass es wichtig ist, dass du selbst verstehst, was du machst. Tipps und Ratschläge sind gut, jedoch musst du die Konsequenzen tragen.

  9. Dominic

    Was würdest du bei YUH empfehlen als ETF oder ETFs, wenn pro Monat etwa 300 bis 400 CHF zur Verfügung stehen? Das Ziel ist wenig Gebühren und langfristig eine hihe Diversifikation. Danke für eure Antworten.

  10. Regula

    Liebe Angela
    Weisst du ob man bei YUH eine zweite Karte bestellen kann, wenn man YUH als “Bankkonto” nutzt? Vielen lieben Dank

  11. MIchèle

    Liebe Angela

    Vielen Dank für die tollen Infos. Ich handle selten und habe ein Depot bei UBS. Gebühren ca CHF 400.. Ist es sinnvoll ein neues Depot bei Swissquote zu eröffnen und die Aktien dann zu übertragen? Oder sind die Kosten für den Transfer zu hoch? Was empfiehlst du?

    1. Angela

      Liebe Michèle
      Ich kann und darf keine individuelle Beratung machen. Mich persönlich dünken CHF 400.- aber sehr viel und diese Gebühren fressen ja jedes Jahr an deiner Performance. Wie viel ein Transfer kosten würde, müsstest du bei deiner Bank abklären. Bei Swissquote sind die Depotgebühren ja bis zu 1 Mio CHF auf CHF 200.- pro Jahr gedeckelt (diese Deckelung erreichst du ab CHF 150’000 Depotvolumen). Erst danach werden 0.0075% pro Quartal zur Deckung der externen Depotgebühren erhoben.

  12. Esther

    Liebe Angela
    Ich habe mich soeben bei DEGIRO registriert. Ich würde grundsätzlich auch gerne CH-Aktien kaufen; habe nun in deinen Hinweisen zu DEGIRO gelesen; in Handel mit Schweizer Aktien kostet CHF 5.- plus die Abwicklungsgebühr von 0,50 EUR.
    Mein Anlagehorizont liegt vorerst bei CHF 5’000.00; würdest du mir eine andere Plattform empfehlen, sofern ich auch mit CH-Aktien handeln möchte.
    Danke für deine Antwort.

    1. Angela

      Hallo Esther
      Du könntest dir noch YUH oder Smartbroker anschauen. Auch Swissquote selbst hat nun die Gebühren für Transaktionen mit tiefen Beträgen gesenkt. 500.- Trades kosten nun CHF 5.-. Leider kommen da noch die quartalsweisen Depotgebühren dazu. Falls du Schweizer Aktien wegen der Sachdividende hältst, geht nur Swissquote, weil die günstigen Anbieter keine Eintragung im Aktienregister anbieten.
      Liebe Grüsse
      Angela

  13. Georg

    Hallo Hetti

    Ich bin als im Kanton ZH lebender auch bei DEGIRO. Habe zunächst einige Monate jeweils via SOFORT an DEGIRO eingezahlt. Hat aber auch einige Male mehrfache Versuche gebraucht. Nun funktioniert das mit dem Dauerauftrag an DEGIRO wesentlich entspannter und das Geld ist nach gut 24h gutgeschrieben.

  14. Hetti

    Liebe Angela. Ich habe soeben ein Konto bei Degiro eröffnet (ging wirklich ganz einfach) und freue mich schon auf Käufe für mein Depot. Dafür habe ich CHF 300 von meinem Bankkonto aus überwiesen. Weiss jetzt aber nicht, ob das schlau war oder ob ich besser die Express-Option von Degiro benutze. Hast Du dazu einen Rat?

  15. Daniela

    Hallo Angela
    Vielen Dank für deinen Beitrag 🙂 Kennst du Flow Bank? Man soll da beim sehr wenig Gebühren bezahlen. Hast du schon mal investiert bei Flow Bank?

    Danke für deine Antwort.

    Liebe Grüsse
    Daniela

    1. Angela

      Hallo Daniela
      Ja, ich hatte mal einen Account bei der Flow Bank. Für mich hat das leider überhaupt nicht gepasst. Die App war unausgereift, hatte Übersetzungsfehler (ich nehme an, das Original ist Französisch) und die Gebühren waren nur günstig, wenn gerade eine Aktion war. Deshalb habe ich das Konto schlussendlich wieder geschlossen.
      Liebe Grüsse
      Angela

  16. Rafael

    Hallo Angela, die CHF 20.000 im Depot bei Swissquote als Richtwert gilt eher für ein passiveres Investment, oder? Lohnt sich das immernoch wenn man aktiv und weltweit handel möchte (z.B. mehrere Käufe, Verkäufe im Monat)?

    Meine zweite Frage ist ob du an deiner Strategie bei Frankly (Extreme 95) weiterhin festhältsts, da ja derzeit der Aktienmarkt massiv eingebrochen ist und man quasi Verluste gemacht hat wenn man dort mit dieser Strategie investiert war.

    Danke und lieben Gruss,
    Rafael

    1. Angela

      Hallo Rafael, ja, diese Zahl bezieht sich schon eher auf eine buy and hold Strategie. Wenn du aktiv handelst, hat Swissquote immer noch attraktive Gebühren für die Schweiz aber sie fallen natürlich schon ins Gewicht. Mit kleineren Beträgen könnte YUH noch eine Option sein und sonst eben die ausländischen Broker.

      Ja klar! Das ist meine persönliche Meinung und keine Anlageberatung aber würde ich jetzt meine Strategie ändern und nur einen hohen Aktienanteil fahren, wenn die Börse gut läuft, würde ich ja nur immer zu hohen Preisen Anteile kaufen. Für meine Altersvorsorge ist dies gerade eine Möglichkeit, Anteile günstiger als noch vor einem Jahr aufzusammeln.

      Liebe Grüsse
      Angela

  17. Patrick

    Ich war bisher bei Swissquote, die viel zu hohen Gebühren fressen einfach zu viel Geld. Unverständlich, dass alle schweizer Anbieter derart hohe Gebühren für Trades verlangen und bei anderen ausländischen Brokern ist es beinahe kostenlos. Das sind einfach zu grosse finanzielle Nachteile.
    Habe mich nun bei Degiro angemeldet.
    Wie sind meine Einlagen bei Degiro abgesichert?

  18. Tanja

    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Sehr lehrreich. Ich beschäftige mich seit kurzer Zeit mit dem Thema investieren. Ich bin mir nicht sicher, ob ich ein Konto bei Degiro oder Swissquote eröffnen soll… Wenn ich einzig in ETF investiere, muss ich in der Steuererklärung einzig die ETF’s auflisten und nicht alle darin enthaltenen Aktien – oder?

    1. Angela

      Liebe Tanja, danke fürs Feedback! Ja genau, du gibst dann die ISIN des ETFs im Online-Tool ein. Da der ETF als einzelnes Produkt zählt, reicht das.

  19. Valerie

    Hallo Angela

    Danke für deine sehr hilfreichen Artikel!
    Ich bin gerade dabei mir ein Depot bei DEGIRO einzurichten, damit ich dann montatlich in ETF’s investieren kann.

    Ich habe aber noch eine (ziemlich banale) Frage:
    Wenn von meinem Konto der monatliche Betrag für die ETF’s an DEGIRO überwiesen wird, gelangt das Geld dann an DEGIRO-Schweiz oder nicht? Ich frage nur deshalb, weil ich nun nicht sicher bin ob ich mir ein zusätzliches Konto eröffnen soll, wo Auslandzahlungen (falls eben nicht DEGIRO-Schweiz) günstiger sind als bei meinem jetzigen Konto. Ich hoffe, du verstehst meine Frage;-)

    Liebe Grüsse und vielen Dank für deine Rückmeldung.
    Valerie

    1. Angela

      Liebe Valerie
      Dein Konto bei Degiro wird eine Schweizer IBAN haben und du kannst normale Inlandzahlungen tätigen. Bei mir dauert aber es oft etwas länger, bis das Geld auf dem Depot gutgeschrieben wird (2-3 Arbeitstage). Degiro akzeptiert leider keine Zahlungen von günstigen Anbietern wie WISE oder Revolut. Du kannst nur CHF zu Degiro überweisen und hast auch nur ein Konto in CHF bei Degiro. Währungskonten bieten nur die anderen Anbieter.
      Liebe Grüsse
      Angela

      1. Valerie

        Liebe Angela
        Ok, jetzt ist’s mir klar. Herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort!
        Liebe Grüsse, Valerie

      2. Hetti

        Liebe Angela.

        Du solltest von Degiro eine Provision erhalten, ich habe auch soeben aufgrund Deiner Tipps dort ein Konto eröffnet. Deine obige Aussage macht mich aber sutzig, denn ich habe eine Auslandzahlung ausgelöst, da ich keine Schweizer-Adresse von Degiro finden konnte. Allerdings hat es die CHF und die Schweizer IBAN geschluckt. Bis jetzt. Vielleicht kommt ja das Geld auch zurück, weil sie nicht wussten, wohin damit… ;-).

        Danke für Deine tollen Tipps!

        1. Angela

          Liebe Hetti
          Vielen lieben Dank für deine Kommentare und das positive Feedback! Das freut mich sehr! Ich habe bei Degiro eine IBAN bei der Bank CIC in Basel und sie beginnt mit CH12. Ich musste bei der ersten Überweisung von einem auf mich lautenden Schweizer Konto überweisen, weil dies zum Verifizierungsprozess gehört hat. Die Express-Option hat zusätzliche Gebühren.
          Liebi Grüess
          Angela

          1. Hetti

            Jä so, alles klar, vielen Dank!

  20. Erdal

    Hallo Angela, toller Bericht.
    Frage, wie kann ich Geld von Degiro zu Swissquote zügeln?

    Gruss
    Erdal

  21. Oliver

    Hallo Angela
    Vielen Dank für deinen hilfreichen Bericht!
    Bin zurzeit bei Degiro, überlege mir aber, zu Swissquote zu wechseln (auch wenn die Kosten abschrecken). Was für ein Unterschied macht Swissquote zu Degiro im Bezug auf Steuern?
    Ich habe gehört, dass das Steueramt zum Beispiel Einsicht in das Depot bekommt bei Degiro, bei Swissquote jedoch nicht (Bankgeheimnis).
    Und wie ist das mit der Verrechnungssteuer: Bekommt man die zurück sowohl bei Swissquote als auch bei Degiro?
    Lg Oliver

    1. Angela

      Hallo Oliver
      Da du an deinem Wohnsitz besteuert wirst, spielt es keine Rolle wo dein Broker seinen Sitz hat. Degiro unterliegt nicht dem Schweizer Bankgeheimnis während Swissquote als Schweizer Bank dies für inländische Kunden befolgen muss.
      Die Verrechnungssteuer erhältst du nach der Deklaration in der Steuererklärung vom Steueramt retour, nicht von deinem Broker. Ein grosser Unterschied ist, dass Swissquote dir gegen eine Gebühr von CHF 100.- einen steuerkonformen Auszug erstellt. Wenn du ein grosses Depot hast, hilft dies enorm, da nicht jede Person einzeln in der Steuererklärung eingetragen werden muss. Dies bietet Degiro nicht. Ich hoffe, das hilft dir weiter!
      Liebe Grüsse
      Angela

  22. Leonie

    Hallo Angela

    Vielen Dank für deinen Bericht, der ist sehr interessant und hilfreich.
    Ich habe eine kurze Frage:
    Warum erwähnst du in deinem Beitrag, dass du ab 20’000 Fr. Vermögen zu Swissquote wechseln würdest? Bei DEGIRO gibt es ja keine Depotgebühren.

    Vielen Dank für deinen Antwort und liebe Grüsse
    Leonie

    1. Angela

      Liebe Leonie
      Vielen Dank für das Feedback!
      Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass es vielen sehr wichtig ist, dass ihr Geld in der Schweiz liegt. Da dies bei kleineren Beträgen einfach zu teuer ist, ist mein Vorschlag, bei Degiro anzufangen und wenn es einem später immer noch wichtig ist, das Geld zu Swissquote zu zügeln.
      Liebe Grüsse
      Angela

  23. Angie

    Vielen Dank für den super spannenden und hilfreichen Bericht Angela. Ich beginne jetzt einmal mit der App von Yuh und behalte aber Degiro im Hinterkopf 🙂
    Liebe Grüsse Angie

  24. Dominik

    Bin gerade auf diesen Bericht gestossen. Vielen Dank hierfür! Ich bin momentan auch bei DEGIRO und habe lediglich 3 Positionen mit kleinem Wert (ca. 1.700). Wie machst du das mit den Steuerunterlagen? Degiro bietet hier keine Unterlagen, oder?
    PS: Es gibt ja die neue App Yuh (Postfinance und Swissquote) würdest du dies empfehlen mit Yuh zu beginnen und später ab einem grösseren Betrag zum “richtigen” Swissquote Konto wechseln? Danke und viele Grüsse Dominik

    1. Angela

      Hallo Dominik
      Degiro bietet einen Report aber der ist nicht steuerkonform. Du musst es also in das Wertschriftenverzeichnis abtippen. Bei Swissquote gibt es einen konformen Report, der kostet CHF 100.- extra.
      Ich habe Yuh selber nicht, weil ich mit Degiro alles schon besser abgedeckt habe, aber dein Vorgehen ist sicher auch eine Option. Was mir persönlich bei Yuh nicht gefällt, ist die eingeschränkte Auswahl und dass ich die Handelszeit nicht selber bestimme.
      Liebe Grüsse
      Angela

      1. Katarina

        Liebe Angela,

        ich habe mich auch bei Yuh angemeldet und stutze kurz bei deinem Feedback zur Handelszeit (ich habe Null Ahnung aktuell). Wie ist dieser “Nachteil” einzuschätzen für Anfänger?

        Weiter unten habe ich in den Kommentaren gelesen, dass es keine Rolle spielt, wo (geographisch) das Depot liegt. Wenn man also ins Ausland wechselt z.B. Degiro, macht man das nur wegen des Angebots/Auswahl der jeweiligen Broker?

        Ich freue mich über einen kurzen Input – ich stehe ganz am Anfang.

        Liebe Grüsse
        Katarina

        1. Angela

          Liebe Katarina
          Es ist ein Nachteil, da die Preise ständig schwanken. Du erhältst unter Umständen nicht den besten Preis. Ob und wie grosser Nachteil als Anfängerin ist, ist eine sehr individuelle Fragen und kommt darauf an, mit welchen Beträgen du unterwegs bist.
          Ich finde schon, dass eine Rolle spielt, wo das Depot geographisch liegt. Anderes Land, andere Rechtslage. Deshalb habe ich mein Hauptdepot mit den grossen Beträgen in der Schweiz. Man wechselt wegen den tieferen Gebühren zu einem Depotanbieter im Ausland. Degiro ist viel günstiger als Swissquote aber unterliegt dem EU-Recht.
          Liebe Grüsse
          Angela

  25. Patrick R.

    was für degiro auch als hauptbroker spricht: geht degiro konkurs, sind die aktien als sondervermögen sicher. die eu regulierung sollte ungefähr derjenigen der finma entsprechen. kommt es zu rechtstreitigkeiten ist man wohl ohnehin (in der ch auch als im ausland) auf einen spezialisten angewiesen (finanzmarktrecht). wirklicher vorteil ist wohl der “nahe” kundenservice, wobei man den kaum braucht (wird ja alles bestens erklärt), der gerichsstand schweiz und evtl. weniger arbeit bei der steuererklärung.

    @michael degiro ist nicht wirklich neu, glaube seit mitte der 10er auch in der schweiz.

  26. Michael

    Merci für den super Bericht. Bei der Flut von neuen Brokern sind solche Erfahrungsberichte Gold Wert!
    Was aber noch interessant zu wissen wäre: Ist es bei Degiro möglich, wie bei Smartbroker und Swissgrid, Schweizer Aktien ins Aktien-/Namensregister einzutragen?
    Bei Degiro auf der Webseite gibt es dazu keine Informationen und über Google findet man beide Antworten 🙂 Leider gibt es ja kein Demokonto.

    1. Angela

      Hallo Michael
      Danke fürs Feedback! 🙂 Nein, bei Degiro kannst du leider keine Aktien eintragen lassen. Da ist Swissquote ganz klar am besten dafür aufgestellt.
      Liebe Grüsse
      Angela

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