Finanztools: Meine Konten und Depots

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Meine persönlichen Tipps für Konten und Depots

Die richtige Wahl für deine Finanzprodukte

Die Wahl der richtigen Bank für dein Konto oder dein Depot ist keine leichte Entscheidung, denn es gibt unzählige Anbieter. In der Schweiz sind die Gebühren für Investitionen vergleichsweise relativ hoch und einige Banken haben auch happige Gebühren für normale Konten. Dazu kommen Negativzinsen, Gebühren für die Bankkarte und unzählige andere Dinge, die sich die Banken bezahlen lassen. Deshalb lohnt es sich, seine Bankprodukte genau zu vergleichen. Ich möchte dir auf dieser Seite gerne meine Depots, Konten und anderen Finanzprodukte empfehlen, die ich auch selber sehr gerne nutze. Besonders für Einsteigerinnen und Anfängerinnen sind hier sicherlich nützliche Informationen dabei. Es bleibt jedoch eine sehr individuelle Entscheidung, da die Bedürfnisse unterschiedlich sind.

Ein Tipp von mir: Einige Broker bieten kostenlos ein Demokonto an. Dort kannst du mit fiktivem Geld ausprobieren, wie die Plattform funktioniert und das Marktgeschehen beobachten.

ÜBERSICHT

Das Depot für Einsteigerinnen: DEGIRO

DEGIRO* kann ich jeder Anfängerin empfehlen, die mit kleineren Beträgen einsteigen möchte. Bei DEGIRO* kannst du ab CHF 1.- investieren und die Gebühren sind so tief, dass es sich auch mit kleineren Beträgen lohnt, mit dem Investieren anzufangen. Einfach ausprobieren und dabei lernen ist also mit DEGIRO* gut möglich. Der Anmeldeprozess ist komplett digitalisiert und geht sehr schnell. Leider akzeptiert DEGIRO* von Schweizer Kund:innen nur Überweisungen in CHF und beim Währungswechsel entstehen Gebühren. Diese können hier nachgelesen werden.

Die Einlagensicherung ist bei Degiro bei EUR 100’000 und DEGIRO* bietet eine einfach zu bedienende Website sowie eine praktische App. Hier findest du meinen ausführlichen Bericht.

  • Depotgebühren: CHF 0.-
  • Gebühren für Handel mit Aktien: ab CHF 0.55
  • Gebühren für Handel mit ETFs: teilweise kostenlos (Bedingungen findest du hier)
  • Sparpläne: Nein
  • Demokonto: Nein

Die Oberfläche von DEGIRO* und die Gebühren für einen Verkauf:

Mein Hauptdepot in der Schweiz: Swissquote

Mein Hauptdepot habe ich beim Schweizer Marktführer Swissquote. Swissquote bietet eine perfekte Lösung und auch eine gute App. Der Service und das Angebot macht jede Investorin glücklich. Leider gibt es einen Haken: Swissquote hat höhere Gebühren beim Handel mit Aktien und verrechnet quartalsweise Depotgebühren. Somit lohnen sich Depots bei Swissquote erst ab einer gewissen Höhe, da vorher die Gebühren die Gewinne wegfressen. Ich habe CHF 20’000 als Schwelle ausgerechnet. In meinem Brokervergleich kannst du nachlesen, wie ich auf diese Zahl gekommen bin.

  • Depotgebühren: mind. CHF 15.- pro Quartal
  • Gebühren für Handel mit Aktien: ab CHF 9.-
  • Gebühren für Handel mit ETFs: ab CHF 9.-
  • Sparpläne: Nein
  • Demokonto: Ja

Mein Hauptdepot lasse ich trotz der höheren Gebühren bei Swissquote, weil so mein Geld in der Schweiz unter Schweizer Recht liegt. Zudem habe ich sehr gute Erfahrungen mit dem Kundenservice gemacht. Dieser war telefonisch erreichbar. Auch finde ich die Möglichkeit, Schweizer Aktien kostenlos ins Aktienregister eintragen zu lassen super. Nur so erhalte ich nämlich die Sachdividende (z.B. Uhr bei Swatch und Pyjama bei Calida). Zudem kann ich an den Generalversammlungen teilnehmen und mein Stimmrecht wahrnehmen.

Mein Ziel: Das Depot so gross werden zu lassen, dass ich in die Pauschalgebühren komme!

Mit meinem Code MKT_MISSFINANCE erhältst du bei Swissquote 100 CHF Trading Credit*, wenn du ein Trading-Konto eröffnest. Gib den Code während dem Anmeldungsprozess bei der Sponsorennummer ein.

Mein Robo-Advisor: Selma Finance

Selma Finance* ist ein Schweizer Robo-Advisor, der Depots zur langfristigen Anlage und Säule 3a-Konten anbietet. Ich nutze Selma Finance* für meinen weniger risikobehafteten nachhaltigen Portfolioanteil. Mit Selma Finance* kannst du einen Sparplan einrichten, mit dem du regelmässig Geld auf dein Depot einbezahlst, welches Selma Finance* dann für dich nach deinen Vorlieben automatisch anlegt. Selma Finance* investiert mittels Algorithmen vollständig automatisiert in ETFs, Anleihen, Rohstoffe und Immobilien. Bei der Eröffnung deines Depots beantwortest du ein paar Fragen, anhand deren Selma Finance* dein Portfolio zusammenstellt. Du musst dich also um nichts mehr kümmern und Selma Finance* übernimmt die Arbeit, trotzdem partizipierst du so am Börsengeschehen, ohne viel Zeit investieren zu müssen. Bei Selma Finance* ist alles komplett digitalisiert.

  • Depotgebühren: ab 0.47% pro Jahr
  • Gebühren für Handel: kostenlos, ca. 0.22% Produktgebühren und die Stempelsteuer werden an dich weiterverrechnet
  • Sparpläne: Ja
  • Demokonto: Ja

Selma Finance Konten

Hier habe ich Selma Finance* ausführlich getestet und bewertet. Auch Monate später bin ich sehr zufrieden. Mein Depot performt gut, die Gebühren sind tief und der Service von Selma Finance* ist super. Wer mehr Wissen möchte, findet viele Informationen auf der Website. Wenn du wenig Zeit für deine Finanzen aufwenden möchtest, bist du mit Selma Finance* perfekt bedient. Extratipp: Du kannst Selma Finance* ohne Risiko testen. Du durchläufst den gesamten Prozess und dein Portfolio wird für dich erstellt. Erst dann entscheidest du, ob du dein Depot tatsächlich eröffnen möchtest und mit der Identifizierung weiterfährst.

Meine Säule 3a: Frankly

Auch bei meiner Altersvorsorge möchte ich am Aktienmarkt teilnehmen, deshalb habe ich mein Konto für die Säule 3a bei frankly*. frankly ist ein rein digitales Angebot der Zürcher Kantonalbank. Du verwaltest deine Säule 3a bequem über eine App auf dem Handy. Das Angebot hat mich überzeugt, weil ein hoher Aktienanteil möglich ist und die Gebühren dafür tief sind. Mit meinem langen Anlagehorizont von über 30 Jahren macht es Sinn, die Fluktuationen der Börse in Kauf zu nehmen und die Altersvorsorge mit Wertschriften zu machen. Ich wollte aber keinen teuren Fonds, sondern ein Produkt, dass möglichst einem Index folgt, automatisiert ist und somit auch wenig Kosten verursacht. Da bin ich bei frankly fündig geworden. Ich habe nun einen Dauerauftrag von meinem Hauptkonto zu frankly* eingerichtet.

Mit dem Code “MissFinance” bekommst du CHF 50.- auf deine Gebühren geschenkt.

Ich habe mich für die passive Anlagestrategie entschieden und habe mit 95% Aktienanteil den höchsten möglichen Anteil an Aktien gewählt. Die Registrierung bei frankly* ist komplett digital und wenn du deine bestehende Säule 3a transferieren möchtest, hilft dir frankly und übernimmt sogar die Kosten!

  • Depotgebühren: ab 0.46% pro Jahr
  • Sparpläne: Ja
  • Demokonto: Nein

Ich habe eine ausführliche Review und meine persönlichen Erfahrungen mit frankly aufgeschrieben.

Meine Kryptowährungen: Bitpanda

Meine Kryptwährungen liegen bei Bitpanda* in Österreich. Ich habe Bitpanda* als Wallet für meine Kryptos gewählt, weil es einfach, übersichtlich und preislich gut ist. Bitpanda* hat eine PSD2-Lizenz für Zahlungsdienstleister und erfüllt die Bestimmungen der fünften EU-Geldwäscherichtlinie (AML5). Hier habe ich von meinen Erfahrungen berichtet. Bitpanda bietet Sparpläne, mit denen regelmässig in Kryptos investiert werden kann. Zudem hat Bitpanda* eine App, die ebenfalls sehr intuitiv zu bedienen ist.

  • Depotgebühren: CHF 0.-
  • Gebühren für Handel Kryptos: ca. 1.49%
  • Sparpläne: Ja
  • Demokonto: Nein

Bitpanda Sparplan

Meine Kreditkarte: neon

Als Kreditkarte nutze ich neon. Neon ist eine Schweizer Neo Bank und bietet eine kostenlose Debit Mastercard an. Du steuerst dein Konto über eine App und bezahlst keine Gebühren. Die Umrechnungskurse sind unschlagbar. Ich habe ausführlich über meine Erfahrung mit neon geschrieben.

Neon ist auch ideal für deinen Notgroschen, wenn du diesen, so wie ich, nicht bei der selben Bank wie dein Hauptkonto, parkieren möchtest. Ich arbeite da ja mit dem mehrere-Konten-Prinzip.

Mit dem Code “MissFinance” bekommst du CHF 10.- Startguthaben geschenkt!

Einziger Nachteil: Da es eine Debitkarte ist, akzeptieren Autovermieter diese nicht für die Kaution.

neon free Kreditkarte

Mein Spasskonto: Kaspar&​

Das Finanzprodukt meiner Wahl, wenn es ums Spasskonto geht. Bei Kaspar&* hast du ein Gratiskonto, dass du über eine App steuerst, super Umrechnungskurse mit einer kostenlosen MasterCard und, was Kaspar& einzigartig macht, du kannst bei jeder Zahlung das Wechselgeld aufrunden. Dieses wird dann direkt für dich in Anlagen deiner Wahl investiert.

Kaspar& Spasskonto

Ich nutze Kaspar& als Spasskonto. Das heisst, ich überweise den Betrag, den ich für einen Monat zum Verpulvern zur Verfügung habe, zu Kaspar&. Alle Ausgaben die dann anfallen, bezahle ich mit der Karte und runde auf den nächsten Franken auf. So investiere ich sogar beim Sparen noch kleine Beträge.

Kaspar&* ist auch eine ideale Option für alle, die erste Schritte an der Börse wagen möchten aber sich noch nicht getrauen, grössere Beträge einzusetzen oder Anlageprodukte auszuwählen. Kaspar& ermöglicht es nämlich bereits ab CHF 1.- Geld an der Börse zu investieren!

In diesem ausführlichen Erfahrungsbericht habe ich beschrieben, wie Kaspar& funktioniert.

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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Angie

    Liebe Angela
    Wie behältst du dir bei all den verschiedenen Investitionen und Anbietern den Überblick?
    Ich weiss, dass es das kostenlose Portfolio Performance gibt. Ich habe noch nicht viel Erfahrung damit, finde aber, dass es ziemlich aufwändig ist alle Investitionen einzutragen und regelmässig zu pflegen.
    Arbeitest du damit oder kennst du eine vergleichbare Alternative?
    Vielen Dank & liebe Grüsse Angie

    1. Angela

      Liebe Angie
      Das ist eine gute Frage! Ich nutze mehrheitlich Excel, da ich mit Portfolio Performance nicht so zurecht komme. Es gibt aber auch noch Parquet und Getquinn, die einfacher sind. Beides nutze ich aber momentan auch nicht, da ich mit dem Excel genügend Übersicht für mich habe. Ich bin in dem Bereich aber auch nicht sehr detailorientiert unterwegs.
      Liebe Grüsse
      Angela

  2. Gabriella

    Liebe Angela

    Vielen Dank für die tollen Tipps! Eine Frage: Wieso hast du zusätzlich zu selma noch frankly? Bei selma gibt es die Säule 3a und Anlagefonds, nicht? Aber da können nicht einzelne Aktien verwaltet werden? Besten Dank.

    1. Angela

      Liebe Gabriella, ich habe bei Selma keine 3a, nur das Investment-Konto. Einzelne Aktien können bei beiden Anbietern nicht verwaltet werden. Bei Selma investiert man mehrheitlich in ETFs und bei frankly in aktive oder passive Fonds. Ich habe frankly weil es noch einen Ticken günstiger ist und vor allem, weil ich verschiedene Dinge für den Blog ausprobiere. Wenn ich zufrieden bin, dann bleibe ich.

      Eine Säule 3a mit Aktien, wo du auch mitbestimmen kannst, bietet Inyova seit diesem Herbst an.

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