frankly Erfahrung & Gutscheincode für CHF 50

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  • Lesedauer:12 min Lesezeit

Deine digitale Säule 3a mit frankly der ZKB

Persönlicher Erfahrungsbericht meiner Säule 3a mit frankly

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat 2020 mit frankly* eine rein digitale Vorsorgelösung lanciert und es mit einer riesigen Marketingkampagne geschafft, dass innerhalb von weniger als 2 Jahren fast jede Schweizerin frankly kennt. Ist der Hype gerechtfertigt? Ich habe frankly fast ein Jahr ausprobiert und berichte hier von meiner Erfahrung.

CHF 50.- Rabatt auf die Gebühren bei frankly* für Neukundinnen mit dem Code “MISSFINANCE”

Über frankly als Vorsorgelösung

frankly* ist ein Produkt der ZKB. Die Zürcher Kantonalbank zählt zu den sichersten Universalbanken weltweit. Die ZKB ist national und international tätig. So macht es auch Sinn, dass frankly als landesweites Produkt lanciert wurde. Mit frankly investierst du in Produkte der Swisscanto Invest. Diese gehört wiederum auch zur ZKB. Der Kreis schliesst sich somit. Für Kundinnen bedeutet dies, das eine der renommiertesten Schweizer Banken hinter frankly steht und die enthaltenen Fonds die höchsten Standards erfüllen.

Kontoeröffnung bei frankly

Die Kontoeröffnung bei frankly* erfolgt mit der App, die du herunterladen musst. Danach erfolgt alles digital. Du brauchst nur deinen Ausweis und musst das Haus nicht verlassen. Der Prozess ist nach meiner Erfahrung simpel und selbsterklärend.

frankly Erfahrung Anmeldung

Die Kontoeröffnung bei frankly erfolgt in drei Schritten. Zuerst tippst du deine persönlichen Angaben ein und eröffnest dein Konto. Dazu brauchst du eines der links aufgeführten Ausweisdokumente. Dies kann in der App gescannt werden. Dieser Schritt ist innerhalb von 2 Minuten abgeschlossen.

Im zweiten Schritt wählst du, ob du begleitet durch die nächsten Schritte möchtest oder ob du selbständig loslegen möchtest.

Wenn du selbständig durch den Prozess gehst, entscheidest du, ob du aktiv oder passiv anlegen möchtest. Mit der passiven Strategie werden Fonds gewählt, die sich am Index orientieren und so digital kostengünstig verwaltet werden. Es sind jedoch keine ETFs. Studien haben bewiesen, dass aktive Fonds, also mit Eingriffen von Fondsmanagern, die versuchen, die Performance zu optimieren, nicht eine bessere Rendite abliefern als Produkte die dem Index folgen.

Die Entscheidung, ob indexiert oder aktiv ist für Menschen mit wenig Erfahrung an der Börse nicht so einfach zu treffen. Als Abkürzung möchte ich hier erwähnen, dass die passiven Fonds seit Start von frankly eine bessere Rendite erzielt haben.

Mit frankly* kannst du bereits ab CHF 1.- anlegen. Das heisst, frankly eignet sich auch für Einsteigerinnen und wenn du es nicht schaffst, den vollen Betrag in die Säule 3a einzubezahlen.
 
Deine finanzielle Situation und deine Erfahrung mit Investitionen hat auch einen Einfluss auf die Anlagestrategie. Du hast die Wahl zwischen einem Aktienanteil von 10, 25, 45, 75 oder 95 Prozent. Die Gebühren sind für alle Strategien gleich. Insgesamt kannst du maximal 5 verschiedene 3a-Konten eröffnen und hast somit die Möglichkeit, fünf verschiedene Strategien auszuwählen.
frankly Erfharung Risiko-Level

 

Du wählst dein Risikolevel anhand deines Vermögens und deiner Strategie.

frankly Erfahrung mit Anmeldung und Rechtlichem

 

Alle Dokumente kannst du gleich in der App lesen und akzeptieren.

Frankly Erfahrung Anmeldung Unterschrift

 

Auch die Unterschrift erfolgt digital. Kein Papierkram!

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Nachhaltig anlegen mit frankly

frankly* bietet die Möglichkeit, nachhaltig Geld anzulegen. Die Optionen ist bei allen aktiven Fonds mit einer höheren Aktienquote verfügbar. Die Fonds legen das Geld nach den ESG-Kriterien an. Das Ziel ist, mit den Anlageprodukten die CO2-Emissionen um mindestens 4% pro Jahr zu senken. Zusätzlich werden die Responsible-Standard von Swisscanto angewendet. Swisscanto investiert nicht in Aktien, die gemäss ihrer Einschätzung kein zukunftsorientiertes Geschäftsmodell haben oder Reputationsrisiken aufweisen.

Bei den indexierten Anlageprodukten werden nur Unternehmen, die auf der Blacklist von Swisscanto stehen, ausgeschlossen.  Leider werden die ESG-Kriterien nicht angewendet. Erfahrungsgemäss wäre dies aber durchaus möglich.

Gebühren bei frankly

frankly* hat eine All-in-Fee, die sinkt, je mehr Kundengelder verwaltet werden. Momentan ist diese bei tiefen 0,45%. Das ist sehr günstig und unkompliziert. Leider ist die All-in-Fee jedoch nicht komplett All-in. Es gibt Gebühren, die nicht eingeschlossen sind. Dies sind allfällige Ausgabe- und Rücknahmespesen bei indexierten Anlageprodukten und Vergütungen sowie Nebenkosten, welche direkt dem Anlageprodukt belastet werden (beispielsweise Geld/Brief-Spannen, Kommissionen, Steuern, Abgaben und Total Expense Ratio (TER) von börsengehandelten Immobilienfonds).

Weiter ist es so, dass du zusätzlich auch auf deine Bargeldbestände bei frankly Gebühren bezahlst. Durch die aktuelle Niedrigzinspolitik, werden Negativzinsen fällig auf den Anteil in deinem Depot, der nicht investiert ist. Auch mit diesen zusätzlichen Gebühren ist frankly einer der günstigsten Anbieter am Markt.

Die Kosten sind immer gleich hoch, egal ob du dich für aktive oder passive Anlagelösung entscheidest. Wegen den negativen Zinsen auf das nicht investierte Kapital, lohnt es sich, bei frankly einen hohen Aktienanteil zu wählen. Dabei gilt es aber, das Risiko abzuwägen.

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Vor- und Nachteile von frankly

Vorteile:

  • Einstieg bereits ab CHF 1.-
  • Einfache Bedienung
  • Übersichtliches Angebot
  • Papierlos
  • Tiefe Gebühren
  • Wenig Erfahrung nötig
  • Bestehendes 3a-Guthaben kann einfach transferiert werden

Nachteile:

  • All-In-Gebühren sind nicht tatsächlich All-In
  • Depot ist nur über App einsehbar
  • Nachhaltigkeit nur bei aktiven Produkten möglich

Die Performance von frankly

Ich habe im Frühling 2021 angefangen, meine monatlichen Überweisungen für die Säule 3a bei frankly* zu platzieren. Mein bestehendes 3a-Depot habe ich (noch) nicht transferiert. Dies wäre aber sehr leicht möglich. frankly unterstützt die Kundinnen beim Transfer und übernimmt sogar die Gebühren, falls welche entstehen.

Per Ende Jahr hat mein Depot bei frankly eine Performance von +6,4% aufgewiesen. Hier gilt es zu beachten, dass ich eine grosse Überweisung erst im Dezember getätigt habe. Ich bin zufrieden mit der Performance von frankly. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mein Depot nicht regelmässig kontrolliere, obwohl die App auf meinem Handy ist. Die Schwankungen sind dafür zu gering.

frankly Erfahrung Performance Screenshot

Ich lege nach der Strategie Extreme 95 Index an und habe somit eine passive Strategie gewählt. Mein Aktienanteil ist 95% und ich bin mir bewusst, was das fürs Risiko heisst. Da mein Anlagehorizont aber noch lang ist, passt das für mich sehr gut.

Der von mir gewählte Fonds war derjenige, der im 2021 die beste Performance aller angebotenen Swisscanto-Fonds abgeliefert hat.

frankly stellt einen Rechner zur Verfügung, mit welchem die erwartete Rendite und Performance berechnet werden kann. Hier kannst du berechnen, wie sich dein frankly-Depot über die Jahre entwickeln könnte.

Die Alternativen zu frankly

Es gibt viele Lösungen für deine Säule 3a und das Schöne daran ist, dass es für jede die passende gibt! In den letzten 2 Jahren ist enorm viel Bewegung in den Schweizer Markt gekommen und verschiedene Anbieter haben moderne digitale Vorsorgelösungen lanciert. Davon können wir als Kundinnen profitieren. Die neuen Produkte sind transparenter und einfach in der Handhabung. Falls frankly nichts für dich ist, gibt es spannende Alternativen wie Selma Finance, Finpension, VIAC, Inyova, Descartes Finance oder Yapeal. Die Konkurrenz wird immer grösser!

Mein persönliches Fazit zu frankly

frankly* mischt den Schweizer Vorsorgemarkt ordentlich auf und das ist sehr erfreulich! Die ZKB ist der erste grosser Player in der Schweiz, der ein digitales Vorsorgeprodukt lanciert hat. Wenn du ein digitales, günstiges Produkt einer renommierten Bank möchtest, ist frankly dein Anbieter! Die Erfahrung wird zeigen, wohin wir uns im Vorsorgebereich bewegen. Ich bin überzeugt, dass die neuen Lösungen Hürden abbauen und auch viele junge Leute motiviert, früh mit der Altersvorsorge anzufangen. Zudem ist die App intuitiv und mach Lust, Geld anzulegen. Es ist ein idealer Einstieg an der Börse. Zeit, der wichtigste Faktor beim Investieren, ist bei der Säule 3a auch gegeben. Zusammen mit den tiefen Gebühren und der übersichtlichen Vorgehensweise macht es nicht nur Sinn, sondern auch Spass mit frankly fürs Alter zu sparen! Ich werde nach meinen Erfahrungen in diesem Jahr weiter bei frankly meinen monatlichen Beitrag in die Säule 3a einzahlen.

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. natalie

    Ich habe mir vor ein paar Wochen frankly zugetan aber noch nichts einbezahlt weil ich Schiss habe vor den Gebühren, bzw. dass ich nicht regelmässig genug einzahlen kann, sodass für zu wenig Geld zu viele Gebühren anfallen.
    Wie ist das hier gelöst, lohnt es sich, auch einfach mal schon 100.- einzuzahlen weil es besser ist als nichts? Fallen pro Überweisung Gebühren an, so dass ich besser auf eine grosse Überweisung im Jahr warte, oder kommt das bei frankly nicht darauf an?

    1. Angela

      Liebe Natalie, die Gebühren sind in %. Du bezahlst immer 0,45%. Wenn du nur CHF 100.- auf dem Konto hast, bezahlst du 0,45% darauf (also CHF 0.45), wenn du CHF 1000.- darauf hast ebenfalls 0,45% (also CHF 4.50). Die Überweisungen kosten nichts. Deshalb kannst du auch gut monatlich einzahlen und einen Sparplan (Dauerauftrag) einrichten. Wenn dir eine einmalige Zahlung lieber ist, geht das auch und kostet ebenfalls nichts. Wenn du regelmässig einzahlst, hast du den Vorteil vom Durchschnittskosteneffekt (dazu habe ich auch einen Beitrag). Du kannst dann immer wieder an der Börse ein bzw. frankly für dich. Manchmal ist die Börse vielleicht gerade hoch und manchmal profitierst du von tieferen Preisen.

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