Die beste Wahl für die Säule 3a

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Wie ich meine Altersvorsorge organisiert habe

Eine persönliche Geschichte zur Altersvorsorge

Mein Einstieg in die langfristige Finanzplanung war, als ich angefangen habe, in die 3. Säule einzubezahlen. Von einer Planung kann aber kaum der Rede sein, denn ich habe aus Mangel an Interesse einfach am Ende des Jahres schnell auf ein Konto bei der Bank einbezahlt, dass man unkompliziert übers Online Banking eröffnen konnte. Sparen konnte ich schon immer gut und deshalb war am Ende des Jahres Geld übrig. Mir leuchtete ein, dass es aus steuerlichen Gründen Sinn macht, dies in die 3. Säule einzubezahlen. Ich habe mich über den Höchstbetrag informiert und das Konto unkompliziert online eröffnet. Viel mehr wusste ich tatsächlich nicht.

Selma Finance

Die Säule 3a als Versicherungslösung

Das Geld lag dann da eine Weile und ich habe den jährlichen Freibetrag einbezahlt. Nachdem das Konto eine Grösse hatte, die für mich doch schon stolz war, habe mir Gedanken gemacht, ob das den nun eine sinnvolle Lösung ist. Negativ Zinsen und Inflation waren Begriffe, die hatte ich zwar gehört, aber mehrheitlich ignoriert. An diesem Punkt wurde mir aber bewusst, dass ein Bankkonto ohne Zinsen nicht optimal ist. Den kompletten Mechanismus und das Zusammenspiel von Inflation, Zinsen und dem Kapitalmarkt habe ich aber nicht angeschaut. Ich habe einen einfachen Weg gewählt und mich bei einem befreundeten Finanzberater gemeldet. Ich bat ihn, mir eine bessere Lösung mit wenig Risiko vorzuschlagen. Bekommen habe ich grundlegende Erklärungen zum Vorsorgesystem der Schweiz, den verschiedenen Angeboten auf dem Markt und ein Produkt, dass praktisch kein Risiko hatte. Dieses Produkt war eine Versicherung, bei der noch andere Aspekte (minimal) abgedeckt wurden. Ich war zufrieden und habe dann fast zwei Jahre jeden Monat die Prämien einbezahlt.

Der Abschied von der Säule 3a als Versicherung

Als ich aus beruflichen Gründen die Prämien vom Maximalbetrag zum Minimalbetrag wechseln wollte, fiel mir auf, dass ich zur Pension gar nicht so viel Geld aus dieser Versicherung erhalten werde. Ich bin kein Zahlenmensch und es hat sich für mich nicht auf einen Blick erschlossen, ob diese Summe nun tatsächlich Sinn macht. Ich wünschte, ich wäre jemand, der Zahlen so vor sich sieht und bei dem Zahlen sofort Sinn machen. Somit habe ich dann diesen Bescheid nochmals weggelegt. Erst einige Wochen später, als ich durch Social Media auf den Begriff ETF gestossen bin und diesen aus Interesse recherchiert habe, habe ich dann doch diesen Zettel nochmal hervorgenommen und alles durchgerechnet. Das Resultat war ernüchternd, die Gebühren der Versicherung frassen in den guten Jahren den maximalen Gewinn von 2% weg und in den schlechten Jahren hatte ich eine Garantie, dass ich keinen Verlust mache. Werden aber die Gebühren eingerechnet, ist es trotzdem ein Verlustgeschäft. Ich bezahlte also mehr Geld ein, als ich ausbezahlt erhalten würde.

Diese Erkenntnis war der Startschuss für meine Reise in die finanzielle Unabhängigkeit. Ich begann viel zu lesen, Podcasts zu hören und YouTube-Videos anzuschauen. Ein besonderer Lesetipp für die Finanzplanung von Schweizer Frauen ist das Buch Corin Ballhaus „Frauenpower in Finanzfragen„.

Ich habe mich informiert, wie der Finanzmarkt funktioniert. Wie man investiert, wie unser Schweizer Vorsorgesystem funktioniert und was für Optionen ich habe. Danach habe ich mich aus der Versicherung herausgekauft und CHF 6000.- Verlust gemacht!

Frankly Altersvorsorge

Die Säule 3a als moderne Lösung mit einer App auf dem Handy

Meine Säule 3a habe ich nun bei frankly* und nehme so ganz bewusst am Auf und Ab der Börse teil. Mit einem Zeithorizont von 30 Jahren ist das für mich ein abschätzbares Risiko. Ich habe deshalb die Einstellung „Extreme“, womit 95% des Geldes angelegt werden. frankly ist ein Produkt der Zürcher Kantonalbank und hat es innert kürzester Zeit geschafft, in der Schweiz sehr bekannt zu werden.

Ich habe von Anfang an gute Erfahrungen mit frankly gemacht. Vom einfachen Installieren und Eröffnen des Kontos, bis zur Handhabung der App, kann ich ein gutes Fazit ziehen. Der Grund, warum ich bei frankly gelandet bin, sind die tiefen Gebühren. Ich kann einfach und unkompliziert meine 3. Säule investieren und bezahle nur 0.46% Gebühren. frankly hat eine sogenannte All-in-Fee und darin sind fast alle Gebühren inkludiert. Je mehr Kundengelder frankly verwaltet, desto tiefer werden die Gebühren werden.

frankly arbeitet mit Produkten der Swisscanto. Du entscheidest dich beim Abschluss zwischen 5 Strategien und 9 Anlage­produkte. Um es noch einfacher auszudrücken: Du entscheidest dich zuerst, wie viel Risiko du eingehen möchtest. Danach hast du die Möglichkeit zu wählen, ob du in einen aktiven oder in einen passiven Fonds investieren möchtest. Der Unterschied ist, dass die aktiven Fonds regelmässig versuchen, die Performance zu optimieren. Du musst nichts tun, dafür ist ein Fondsmanager da. Die passiven Fonds bilden lediglich den Index ab, also den Verlauf der Börse, ohne zusätzlich einzugreifen. Oftmals schlagen aktive Fonds die passiven nicht. Deshalb investiere ich auch so oft in ETFs, die ja solche passiven Fonds sind.

Degiro

Die beste Lösung für deine Säule 3a

Es ist schön zu sehen, das Bewegung in den Schweizer Markt kommt. Im Bereich der 3. Säule ist viel los und neue Anbieter drängen mit innovativen Produkten auf den Markt. frankly* ist mit der ZKB im Rücken der grösste Player und sicherlich empfehlenswert. Es gibt aber auch eine Vielzahl an kleineren Unternehmen, die etwas früher dran waren und tolle Produkte bieten. Spontan kommen mir hier VIAC, Selma Finance*, inyova (ein Tipp für alle, die nachhaltig anlegen möchten!), findependent oder auch finpension in den Sinn.

Ich kann jeder Schweizerin nur empfehlen, diese neue Art der Anlage der Säule 3a zu prüfen! Die Gebühren haben sich massiv reduziert, der Ausblick der Performance verbessert und der Aufwand ist nicht höher. Traditionelle Fonds der Banken haben üblicherweise Gebühren von weit über 1%. Dagegen sind alle der oben erwähnten Anbieter deutlich tiefer und das Erlebnis als Nutzerin ist spielerisch und lehrreich! Deshalb ist für mich die beste Wahl für die Säule 3a, einer der neuen Anbieter. Ich persönlich habe frankly*, Selma Finance* und VIAC getestet und kann sagen, dass alle drei eine sehr gute Wahl sind und dich langfristig zufrieden machen werden!

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Kajani

    Hallo
    Super Blogbeitrag
    Hier ein Paar VIAC Referel Codes;
    OCnrwum
    HCDRCok
    8CqkhCB
    6CsBORP
    4C8d8t1
    Vielen Dank <3

  2. Simon

    Finpension Code: 9PYHRQ

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