Diese Gebühren bei der Säule 3a musst du kennen
Viele Schweizerinnen und Schweizer zahlen regelmässig in die Säule 3a ein. Fast alle Banken und Finanzdienstleister bieten eine Säule 3a an. Die Konkurrenz ist also gross, das macht aber die Auswahl der besten Säule 3a nicht einfacher. Der grosse Unterschied bei der Säule 3a machen die Gebühren und die sind leider oftmals gut versteckt. In diesem Beitrag findest du die wichtigsten Gebühren bei der Säule 3a und die Erklärung, warum Anbieter wie finpension sich lohnen.
Inhaltsverzeichnis
Welche Gebühren gibt es in der Säule 3a?
Gebühren sind in der Säule 3a nicht nur ein kleiner Nebensatz. Sie bestimmen, wie viel von deiner Rendite tatsächlich bei dir bleibt. Leider ist das Total aller Gebühren nicht immer leicht zu erkennen, weil die Kosten oft auf verschiedene Posten verteilt werden. Die wichtigsten sind:
Verwaltungsgebühr
Die Verwaltungsgebühr ist ein fixer Prozentsatz, den der Anbieter für die Betreuung deines 3a-Kontos oder -depots verlangt. Die Verwaltungsgebühr ist meistens klar ausgeschrieben und damit wird Werbung gemacht. Es steht dann beispielsweise „Verwaltungsgebühr 0,45 % p.a.“.
Tipp
Manche Anbieter nennen diese Gebühr „All-in-Fee“, rechnen aber dann doch nicht ganz alle Kosten dazu.
Richtwert
Je tiefer, desto besser. Mit digitalen Lösungen heute unter 0,5 %.
Total Expense Ratio (TER)
Die TER ist die Gesamtkostenquote eines Fonds. Sie umfasst das Fondsmanagement, die Depotgebühren innerhalb des Fonds sowie Marketing- und Verwaltungskosten. Du findest die TER im Factsheet, das jeder Fonds zur Verfügung stellen muss.
Tipp
Wenn bei einem Angebot nur die Verwaltungsgebühr ausgeschrieben ist, kann das Angebot auf den ersten Blick sehr günstig wirken. Wird dann jedoch die TER dazugerechnet, erhöhen sich die Kosten stark.
Richtwert
Bei passiv verwalteten Fonds ist die TER oft sehr tief (0,1 % bis 0,4 %). Aktive Fonds sind dagegen bei >1 %.
Ausgabe- und Rücknahmegebühren (auch Ausgabeaufschlag / Rücknahmespesen)
Die Ausgabe- und Rücknahmegebühren fallen bei Ein- oder Austritt in einen Fonds an und werden vom Fondsherausgeber verrechnet. Da man bei der Säule 3a in vielen Fällen regelmässig und vielleicht auch mit kleineren Beträgen Fondsanteile kauft, kann diese Gebühr unverhältnismässig hoch werden. Generell summieren sich selbst kleine Prozentsätze bei regelmässigen Einzahlungen über die Jahre zu grossen Beträgen.
Richtwert
Idealerweise verzichtet dein Anbieter komplett auf Ausgabe- und Rücknahmegebühren.
Transaktionsgebühren
Die Transaktionsgebühren verlangt dein Säule 3a-Anbieter für das Ausführen eines Kauf- oder Verkaufsauftrags. Auch hier gilt, dass diese Gebühren bei regelmässigen Käufen stark ins Geld gehen.
Richtwert
Manche Anbieter verlangen pro Transaktion eine Pauschale oder einen Prozentsatz, z. B. 0,25 % pro Kauf. Im Idealfall entfällt diese Gebühr komplett.
Depotgebühren
Die Depotgebühren sind die Kosten für die Verwahrung deiner Wertpapiere im Depot des Anbieters. Bei traditionellen Banken gibt es oft eine fixe Jahresgebühr oder einen Prozentsatz auf das Depotvolumen. Bei digitalen Anbietern gibt es meist keine separate Depotgebühr.
Richtwert
Im Idealfall entfällt diese Gebühr komplett bzw. ist in der Verwaltungsgebühr eingeschlossen.
Währungswechselkosten (Forex-Spreads)
Die Währungswechselkosten umfassen die Aufschläge, die fällig werden, wenn deine Einzahlungen in eine andere Währung gewechselt werden (z. B. CHF in USD für US-Aktien). Anbieter rechnen häufig nicht mit dem offiziellen Mittelkurs, sondern schlagen still einen eigenen Kursaufschlag drauf. Das ist leider meistens nicht direkt ersichtlich.
Richtwert
Zwischen 0,1 % und 1 % – oft ohne, dass du es direkt in der Produktbeschreibung siehst. Frage gezielt nach.
Stempelsteuer
Die Stempelsteuer ist eine gesetzliche Abgabe beim Kauf oder Verkauf von Wertpapieren an der Börse in der Schweiz (0,075 % auf Schweizer Wertpapiere, 0,15 % auf ausländische Wertpapiere).
Tipp
Die Stempelsteuer fällt bei Indexfonds nicht an, womit diese gebührentechnisch eine spannende Option in der Säule 3a sind.
Richtwert
Stempelgebühren sind gesetzlich fix, jedoch gibt es Anlageprodukte, auf die sie nicht fällig werden.
Das Gebührenmonster im Kleingedruckten
Es ist gar nicht einfach, bei den vielen Gebühren den Überblick zu behalten. Wie sehr es sich aber lohnt, zeigt das folgende Beispiel einer Säule 3a mit hohem Aktienanteil, bei einem modernen Angebot von finpension mit einem typischen Angebot einer Grossbank.
Konkret bedeutet das für Einzahlungen in die Säule 3a, dass wegen den Gebühren schon in einem Jahr grosse Unterschiede entstehen, wie die folgende Tabelle zeigt. Denkt man das aber langfristig über 30-40 Jahre, sind die Unterschiede mehrere Tausend Franken – ohne den Zinseszinseffekt zu berücksichtigen!
So erkennst du alle Gebühren bei deiner Säule 3a
Diese kurze Checkliste kannst du beiziehen, wenn du dir die Gebühren der verschiedenen 3a-Anbieter anschaust:
Pauschalgebühr/Verwaltungsgebühr hinterfragen:
Einige Anbieter listen nur einen Teil der Gebühren auf. Achte darauf, was nicht eingeschlossen ist.
TER checken:
Steht im Fonds-Factsheet, oft unter „Gesamtkostenquote“.
Depotgebühren, Transaktionskosten, Ausgabe- und Rücknahmegebühren:
Sind im Idealfall über die Pauschalgebühr abgedeckt.
Währungswechsel prüfen:
Wird mit Mittelkurs gerechnet oder mit Aufschlag?
Stempelsteuer und Quellensteuer:
Sind gesetzlich vorgeschrieben aber der Anbieter kann Anlageprodukte nutzen, die für die Schweizer Altersvorsorge optimiert sind und deswegen bessere Konditionen haben.
Warum finpension in der Praxis günstiger ist
Wenn du dir die verschiedenen Gebühren anschaust, wird schnell klar: Es sind nicht nur die offiziellen Verwaltungsgebühren, die den Unterschied machen. Bei klassischen Banken summiert sich das Drumherum zu einem erheblichen Kostenblock. Nur schon während einem Jahr kann ein Unterschied von über hundert Franken entstehen. Über 30 Jahre kann man zehntausende Franken verlieren.
Die Gründer des Luzerner Unternehmens finpension sind selbst in der Finanzbranche gross geworden und haben dieses Problem erkannt. Deshalb funktioniert finpension anders. Hier geht es zu meinem ausführlichen Erfahrungsbericht über finpension.
Bei finpension sind alle Kosten mit einer Pauschale abgedeckt. Es gibt keine versteckten Posten. Auf der Website sind alle Gebühren klar aufgelistet. Transparenz und Kontrolle sind finpension wichtig. Du siehst auf einen Blick, was du bezahlst und wie viel effektiv in deinen Anlagen liegt. Mit der App oder über den Desktop kannst du dir jederzeit einen Überblick verschaffen.
Praktisch bedeutet das: Mit finpension fliesst dein Geld zu fast 100 % direkt in deine Anlagestrategie. Der Zinseszinseffekt entfaltet sich voll und die Rendite, die du tatsächlich erwirtschaftest, ist deutlich höher als bei Angeboten klassischer Banken. Günstige Gebühren bedeuten langfristig deutlich mehr Vermögen, ohne dass du auf Komfort oder automatische Diversifikation verzichten musst.
Mit dem Code MISS25 bekommst du bei der Eröffnung deiner Säule 3a bei finpension CHF 25.- geschenkt!*
Fazit: Vergleichen schützt dein Geld
Die Säule 3a ist ein starkes Instrument in der Schweizer Altersvorsorge, wenn du nicht unnötig viel davon in Gebühren versenkst. Prüfe immer alle Kosten, nicht nur die Verwaltungsgebühr und hinterfrage, ob die Gebührenstruktur transparent ist.
Wer die Details der Säule 3a-Gebühren versteht, kann über Jahrzehnte Zehntausende Franken sparen, ohne auf Rendite zu verzichten. Überprüfe also auch deinen aktuellen 3a-Vertrag und rechne nach. Das Ergebnis könnte dich überraschen und der Aufwand sich lohnen!

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit finpension. Bei der Erstellung der Inhalte war ich frei. Er gibt meine persönliche Erfahrung und Meinung wieder.

Liebe Angela
Vielen Dank für deine gut recherchierten Beiträge welche Durchblick im Invest-Dschungel bringen .
Apropos Gebühren.
Hast Du Erfahrung mit „True Wealth“ für 3a? Die 0.17% dort klingen schon sehr verlockend.
Liebe Grüsse Lucia
Liebe Lucia
Nein, ich habe True Wealth nicht selbst getestet.